
Fällt eigentlich jemandem auf, dass das handzeichen, dass der sogn. "wiederauferstandene" auf dem bild macht, so vieldeutig ist, wie die anzahl der gesichter des herrn K.? Unter primitiven autofahrern z.b. ist es eine so bekannte wie äußerst obszöne beleidigung, die regelmäßig zu gerichtsverfahren und verurteilungen führt.
Dass herr K. in einer öffentlichen debatte, wahrscheinlich völlig unbewusst und von allen guten beratern verlassen, sich einer solchen zeichen- u. körpersprache gegenüber den medien und wählern bedient, zeigt wess' geisteskind er ist. Das hat eine ziemlich ähnliche qualität wie die zeichensprache eines herrn Ackermanns seinerzeit, nur noch ein paar schubladen tiefer gegriffen.
Es bestätigt m.e. die einschätzung, dass dieser mensch endgültig nicht mehr auf öffentliche plattformen und schon garnicht in die politik dieses staates gehört.
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Was denkt ihr darüber, die dies mitlest und euch die politische landschaft in diesem unseren lande vielleicht nicht völlig uninteressiert lässt? Ist das eine übertriebene sicht?
Immerhin hat die redaktion von sueddeutsche.de sehr schnell nach dem posting das bild gegen ein sehr viel harmloseres von Merkels-Melissengeist auf der titelseite ausgetauscht. Zufall?
Natürlich ist auch nicht zu erwarten, dass eine welle losbricht, wie seinerzeit bei Josef Ackemann's victory-zeichen im gerichtssaal, als es um die 60-mio€-abfindung für Klaus Esser ging.
Aber dennoch: Bei Barack Obama's wahlkampfauftritten in Palästina, in Israel und nicht zuletzt in Berlin auf der bühne vor der siegessäule konnten wir lernen, dass politiker medien durchaus intelligent zu nutzen im stande sind. Oder gilt das nur für intelligente politiker?
Wann setzt also auch bei uns ein bewußtseinswandel ein und wann beginnen wir politiker durch den filter der erhöhung als fernseh-prominenz auf inhalte ihrer äußerungen und eben auch körpersprache zu beurteilen? Sagt nicht gerade diese soviel mehr unbewusstes aus als gelogene schöne worte?
Oder fallen wir mit abtreten des "medienkanzlers" (Schröder) zurück in den üblichen medialen analphabetismus, der sich nur darin zu höhen aufschwingt, wenn es gilt sich im wahlkampf in pose zu stellen, sobald ein kameralicht angeht und möglichst unverbindliches zeug von sich faseln?
1 Kommentar:
Hey Zwerge, hey Zwerge, ho!
Dieses Handzeichen findet durchaus auch in anderen Umfeldern Anwendung, auf Baustellen beispielsweise oder dort wo es zu laut ist, oder zu weit weg um sich mit normaler Sprache zu verständigen.
Allerdings ist für eine korrekte Beurteilung der zeitlich Kontext dringend zu berücksichtigen.
Hat beispielsweise der - mehrere Meter über dem Boden in einer Kanzel sitzende - Kranführer einen tonnenschweren Betonklotz milimetergenau an der richtige Stelle abgesetzt, handelt es sich bei dem photografisch zitierten Handzeichen um die Nachbildung des Buchstaben O für ein anerkennendes Ok! Hat dagegen selbiger Kranführer wenige Minuten zuvor mit besagtem Betonklotz den zitierten Bauarbeiter durch eine kleine unachtsamkeit bei der Bedienung der Hebel in seiner Kanzel(ei) vom Gerüst gefegt, ist es vorstellbar, dass selbiger das Handzeichen eher in der Bedeutung verwendet, die hier auch Herrn K. unterstellt weird.
Was also meint das Handzeichen?
Ist es vorstellbar, dass der abglichtete eventuell dieses Zeichen sogar unbeabsichtigt gesetzt hat, ist er möglicherweise nicht mehr Herr seiner Hände? Schwer zu glauben wenn man berücksichtigt, wie exakt der Krawattenknoten gebunden wurde.
Oder hat er den nicht selber gebunden?
Grüße KNX
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