2008-12-04

Multimediale 3D-/LiveCommunication at it's best

Danke an gestalten.tv für ihr commitment zur qualität ohne die klassische bierernsthaftigkeit (super wort, oder?).
Get inspired.

video

2008-12-01

Zeichensprache und Politik



Fällt eigentlich jemandem auf, dass das handzeichen, dass der sogn. "wiederauferstandene" auf dem bild macht, so vieldeutig ist, wie die anzahl der gesichter des herrn K.? Unter primitiven autofahrern z.b. ist es eine so bekannte wie äußerst obszöne beleidigung, die regelmäßig zu gerichtsverfahren und verurteilungen führt.

Dass herr K. in einer öffentlichen debatte, wahrscheinlich völlig unbewusst und von allen guten beratern verlassen, sich einer solchen zeichen- u. körpersprache gegenüber den medien und wählern bedient, zeigt wess' geisteskind er ist. Das hat eine ziemlich ähnliche qualität wie die zeichensprache eines herrn Ackermanns seinerzeit, nur noch ein paar schubladen tiefer gegriffen.

Es bestätigt m.e. die einschätzung, dass dieser mensch endgültig nicht mehr auf öffentliche plattformen und schon garnicht in die politik dieses staates gehört.

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Was denkt ihr darüber, die dies mitlest und euch die politische landschaft in diesem unseren lande vielleicht nicht völlig uninteressiert lässt? Ist das eine übertriebene sicht?
Immerhin hat die redaktion von sueddeutsche.de sehr schnell nach dem posting das bild gegen ein sehr viel harmloseres von Merkels-Melissengeist auf der titelseite ausgetauscht. Zufall?
Natürlich ist auch nicht zu erwarten, dass eine welle losbricht, wie seinerzeit bei Josef Ackemann's victory-zeichen im gerichtssaal, als es um die 60-mio€-abfindung für Klaus Esser ging.
Aber dennoch: Bei Barack Obama's wahlkampfauftritten in Palästina, in Israel und nicht zuletzt in Berlin auf der bühne vor der siegessäule konnten wir lernen, dass politiker medien durchaus intelligent zu nutzen im stande sind. Oder gilt das nur für intelligente politiker?
Wann setzt also auch bei uns ein bewußtseinswandel ein und wann beginnen wir politiker durch den filter der erhöhung als fernseh-prominenz auf inhalte ihrer äußerungen und eben auch körpersprache zu beurteilen? Sagt nicht gerade diese soviel mehr unbewusstes aus als gelogene schöne worte?
Oder fallen wir mit abtreten des "medienkanzlers" (Schröder) zurück in den üblichen medialen analphabetismus, der sich nur darin zu höhen aufschwingt, wenn es gilt sich im wahlkampf in pose zu stellen, sobald ein kameralicht angeht und möglichst unverbindliches zeug von sich faseln?