2009-07-19

the greater idea

Ok, nach all der weltpolitik, internet-demokratie und medienbegleitung hier im blog, nun wieder zum engeren kreis an fachthemen über design, bildsprache und kreativität.




Persil-spot, UK
Habe einen guten artikel gefunden, an diesem samstag, im wochenendteil der sz. 18/19.07.09, S. V2/4

Hier der originalartikel: http://bit.ly/2m6XlW

Ist von Peter John Mahrenholz, dem mastermind von Draftfcb in Hamburg.
Es geht darum, dass er "konstruktiv anregt", sich auch in der werbung mehr mit großen, gesellschaftlichen themen zu befassen. Also ideen zu entwickeln, die echte themen aufgreifen, die die gesellschaft insgesamt betreffen.
Ein sehr guter gedanke, wie ich finde. Die zeiten "trojanischer" versuche konsumenten zu erreichen gehen zu ende, bevor sie richtig angefangen haben. Zu recht. Die idee war trickreich, sicherlich lukrativ, aber gleichzeitig so gedankenlos wie die initiative zur geizigkeit oder die shareholder value-maxime in den diskussionen um management und unternehmensführung.
Und nun ist es die zeit, in der sich die kommunikationsbranche den kopf darüber zerbricht, wie das konsumentenvertrauen in unternehmen und produkte wieder hergestellt werden kann.
"Marken zu freuden" zu machen funktioniert nur, wenn ehrlichkeit, authentizität und aufrichtigkeit vorgelebt wird.

Dass im ausland oft die mutigeren konzepte ein go bekommen, ist bekannt. Die gründe dafür auch. Aber es ist genauso eine erscheinung der globalisierung, dass konsumenten sich international interessieren und entsprechende medieninhalte konsumieren. Marken und Produkte stehen damit in neuem marktumfeld.
Dass das auch deutsche werber und marketing-entscheider begreifen, dafür stehen die zeichen heute besser, als jemals zuvor. Nutzen wir die chance!

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