Nach dem ersten ansatz vor einiger zeit in richtung gehirnforschung, und nachdem damals ja auch prompt eine schöne kleine rückmeldung kam, will ich den raum etwas eingrenzen, in dem hier die diskussion weiter geführt werden soll.
Natürlich ist gehirnforschung inzwischen ein riesiges forschungfeld geworden. Die publikationen zu überblicken scheint unmöglich.
Interessant geworden sind die vorliegenden erkenntnisse dem entsprechend wiederum für eine vielzahl an disziplinen. Neben den klassischen medizinisch-biologischen bereichen, aus denen naturgemäß die vielzahl der veröffentlichungen stammt, und den angrenzenden bereichen wie psychologie und verhaltensforschung beginnen sich zunehmend auch weiter entfernte bereiche für den einsatz des entstandenen wissens zu interessieren.
Mitunter geschieht dies mit so skurilen auswirkungen, wie an anderer stelle hier im blog nachzulesen bzw. verlinkt ist. Die diskussionen z.b., die gerne als medienwirksame "streitgespräche" inszeniert werden, dann vorzugsweise zwischen einem gehirnforscher und einem philosophen stattfinden, hinterlassen den eindruck, nicht wirklich zu neuen erkenntnissen zu führen, die auch nur eine der jeweiligen seiten weiterbringt.
In diesem blog werde ich daher in nächster zeit versuchen echte informationen zusammentragen, die zwar in den entfernteren kreis der anwendungen der erkenntnisse gehört. Dort aber können sie durchaus einige neuen sichtweisen anstoßen.
Neuropysiologisches wissen im wirtschaftlichen umfeld einzusetzen scheint mir deshalb interessant, weil die momentan eingesetzten finanziellen ressourcen umverteilt und dann sinnvoller und effizienter genutzt werden könnten, als zur zeit.
Wenn 70% von produkteinführungen in den ersten drei monaten floppen, ist nur grob abzuschätzen welche immensen finanziellen mittel nutzlos verpuffen.
Da es hier im blog auch um design gehen soll, wird die kombination von erkenntnissen mit diesem gebiet also insgesamt durchaus spannend.
2009-11-11
Gehirnforschung, Neuroökonomie, Bildsprache
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Neuroökonomie
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